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Der Lehrstuhl freut sich über die erfolgreich absolvierte Verteidigung der Dissertation von Andreas Lewandowski. Herzlichen Glückwunsch!
In der Arbeit mit dem Titel "Wireless Communications for Personal Safety Services: Sensing, Localization and Alarming" stand der Entwurf, die Leistungsbewertung und Validierung ausgewählter Komponenten für integrierte, mobile Kommunikationssysteme zur Sensor-basierten Messung, Lokalisierung und Alarmierung für Szenarien mit besonders herausfordernden Anforderungen im Vordergrund. Beim Auftreten von kritischen Gaskonzentrationen in einer unterirdischen Industrieanlage wurden unter Berücksichtigung der funkfeindlichen Umgebung auf Basis der IEEE802.15.4a Chirp Spread Spectrum Technik u.a. Netzplanungs- und Positionierungsverfahren für eine robuste Personenlokalisierung im Störfall entwickelt. Für den Einsatz in Gebieten ohne terrestrische Funknetzabdeckung wurde weiterhin ein neuartiges Verfahren zur Übertragung von Notfallnachrichten mit dem Satellitennavigationssystem Galileo entwickelt und mittels stochastischer Multiskalen Simulation und analytischer Modellierung evaluiert. Die Dissertation wird demnächst in der Reihe des Lehrstuhls "Dortmunder Beiträge zu Kommunikationsnetzen und -systemen" erscheinen.
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Die Arbeiten des Lehrstuhls im Bereich der Entwicklung von effizienten Kommunikationssystemen für Organisationen des Rettungsdienstes, wie z.B. der Feuerwehr, wurde auf der internationalen IEEE-Tagung zu Technologien für den Katastrophenschutzes schon zum zweiten Mal mit einem Best Paper Award gewürdigt. Der in diesem Jahr ausgezeichnete Beitrag "Integrated PMR-Broadband-IP Network for Secure Realtime Multimedia Information Sharing" von Sebastian Subik und Christian Wietfeld stellt ein neuartiges Verfahren vor, mit dem es möglich ist, UMTS- und später LTE-Smart Phones in sichere Kommunikationsgruppen des TETRA-basierten "Behördenfunks" zu integrieren. Die im SPIDER-Projekt entstandene Arbeit markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg, die Rettungskräfte mit zukunftssicherer Mobilfunktechnik auszustatten. |
Der Lehrstuhl für Kommunikationsnetze zeigte auf der Praxispräsentation des interdisziplinären Forschungsprojekts SPIDER am 22.10.2011 neuste Forschungsergebnisse zur Vernetzung heterogener Kommunikationssysteme. Das Team von Professor Wietfeld präsentierte an Hand realistischer Szenarien in der Halle 8 der Koelnmesse technische, operative und führungstaktische Lösungen für Großschadenslagen – praxisnah und organisationsübergreifend für die zivile Sicherheit. Der Schwerpunkt des Lehrstuhls im Projekt SPIDER liegt in der Erforschung von innovativen Technologien für zuverlässige Kommunikation am Einsatzort. |