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Referenz-Projekte

Nachfolgend finden Sie Beispiele für extern beauftragte Projekte, die durch CNI durchgeführt werden bzw. wurden.  Weitere aktuelle Projekte finden Sie auf den Webseiten der Fakultät zu Forschungsaktivitäten im Bereich der Kommunikationsnetze

Übersicht:

Laufende Projekte

AirShield (Airborne Remote Sensing for Hazard Inspection by Network-Enabled Lightweight Drones) ist ein BMBF-Forschungsprojekt auf dem Gebiet der zivilen Sicherheitsforschung zum Schutz kritischer Infrastrukturen und der Bürgerinnen und Bürger. Das Projekt ist Teil des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit" im Bereich "Integrierte Schutzsysteme für Rettungs- und Sicherheitskräfte". AirShield setzt (teil-) autonome, mobile Flugroboter mit leichtgewichtiger Sensorik zur Erkundung sowie Gefahrenprognose und -abwehr ein. Diese erheben Sensordaten über eine Schadenlage, welche den Endanwendern „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)“ entscheidungsunterstützende Informationen in Form von visualisierten bzw. räumlichen Lagedarstellungen liefern.

Mit AVIGLE wird eine multifunktionale, avionische Serviceplattform erforscht, die mit Hilfe von autonomen Flugrobotern (sog. Micro Unmanned Aerial Vehicles - MUAV) in den Hightech-Disziplinen 3D-Virtualisierung sowie ad-hoc Funkversorgung späteren Anwendern vollkommen neuartige Dienste mit erheblichen Kosten- und Qualitätsvorteilen bieten wird. AVIGLE ermöglicht einerseits die effiziente 3D-Erfassung und Virtualisierung von Einzelgebäuden, Siedlungen und ganzen Regionen in Echtzeit. Andererseits adressiert das AVIGLE-Projekt die temporäre Ergänzung von Funknetzen bei Großveranstaltungen, Netzausfällen oder Rettungseinsätzen mit Hilfe von zivilen Kleinstdrohnen.

E-DeMa entwickelt Lösungen, damit die Stromversorgung intelligenter wird: Der Kunde soll künftig seinen Stromverbrauch danach ausrichten können, wann beispielsweise der Preis innerhalb eines Tages am günstigsten ist. Darüber hinaus soll der Verbraucher/Kunde auch als Anbieter auf dem Energie-Marktplatz tätig werden können. Hat er zum Beispiel ein kleines Blockheizkraftwerk oder eine Brennstoffzelle im Keller oder eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, so kann er überschüssigen Strom in das Netz einspeisen. Der Kunde wird zum „Prosumer", also Verbraucher und Anbieter zugleich. Durch den Energie-Marktplatz können die geringen Angebotsmengen der einzelnen Haushalte gebündelt werden. Das System der Energieversorgung in Deutschland wird damit viel flexibler und dezentraler.

Am Lehrstuhl für Kommunikationsnetze ist mit e-mobility neben E-DeMa das zweite Projekt im Rahmen der E-Energy Initiative des BMWi gestartet. Die Liste der Projektpartner umfasst RWE, SAP, Ewald & Günter, TU Berlin, und im Rahmen der ef.ruhr die TU Dortmund. Ziel des Projektes e-mobility ist die Entwicklung und großtechnische Demonstration einer innovativen und in das bestehende Elektrizitätsnetz integrierbaren Lade-, Steuerungs- und Abrechnungsinfrastruktur für Elektromobilität. Die Grundlage bilden IKT-basierte Systeminnovationen zur Realisierung einer lokal emissionsfreien Mobilität unter effizienter Nutzung elektrischer Energie entsprechend dem vom Kunden gewünschten Energiemix. Zusätzlich wird eine Kommunikationsarchitektur auf Basis von aktuellen Technologien geschaffen, um dem Kunden komfortable Mehrwertdienste zur Verfügung zu stellen und somit die Akzeptanz der Elektromobilität zu fördern. Weitere Informationen sind bald auf der Webseite des Projekts abrufbar.

Gesamtziel von SAVE ist die Entwicklung eines geografischen Informationssystems, das aus Hardware, Software, Daten und den Anwendungen besteht. Damit sollen die raumbezogenen Messdaten von Gassensoren digital erfasst und redigiert, gespeichert und reorganisiert, modelliert und analysiert sowie alphanumerisch und grafisch präsentiert werden.

Bei dem Projekt SPIDER (Security System for Public Institutions in Disastrous Emergency ScenaRios) handelt es sich um ein BMBF-Forschungsprojekt aus dem Feld der zivilen Sicherheitsforschung. Es wird im Programm "Schutz und Rettung von Menschen" im Bereich "Szenarienorientierte Sicherheitsforschung" gefördert. Das SPIDER Föderationssystem wird den Rettungskräften eines Großschadensfalles ein ganzheitliches, intelligentes Kommunikations- und Informationssystem zur Verfügung stellen, um ein effizientes Notfallprozessmanagement aller Beteiligten zu ermöglichen.

Mobis Pro optimiert die gesamte Prozesskette vom vorbeugenden zum abwehrenden Brandschutz. Das System wird die Einsatzkräfte der Feuerwehr bei der Datenaufnahme vor Ort unterstützen, den mobilen Datenaustausch mit der Dienststelle ermöglichen und die Nachbearbeitung erleichtern. Grundlegender Ansatz ist dabei die Vereinheitlichung und Standardisierung des Zugriffs auf heterogene Daten durch ihre semantische Verknüpfung in einem Behörden-übergreifenden Informationssystem. Im Einsatz unterstützt Mobis Pro den abwehrenden Brandschutz mit relevanten, multimedial aufbereiteten Inhalten. Ausgehend von der Analyse der jeweiligen Prozesse und Informationsbestände werden mögliche Optimierungspotenziale identifiziert.

Abgeschlossene-Projekte

EU-Projekte

Das IST-Projekt MORE (Network-centric Middleware for GrOup communication and Resource Sharing across Heterogeneous Embedded Systems) ist ein Forschungsprojekt der Europäischen Union des 6. Rahmenprogramms. Im Rahmen des Projekts wurde eine Middleware entwickelt, welche heterogene und eingebettete Systeme auf Basis von Web Services zusammenführt, und im Bereich der Umwelt und medizinischen -Überwachung eingesetzt. Es widmet sich darüber hinaus dem Problem der Gruppenkommunikation über Grenzen heterogener Netze. MORE implementiert hierzu eine neue Diensteumgebung auf deren Basis die Kommunikation zwischen unterschiedlichen eingebetteten Systemen erleichtert wird. Die Middleware verfolgt einen Service orientierten Ansatz, wodurch Software Entwickler schnell und effizient auf die spezifischen Bedürfnisse verschiedener Anwendungsbereiche eingehen können. Sie basiert auf dem „Devices Profile for Web Services“, welches speziell auf die Bedürfnisse von eingebetteten Systemen zugeschnitten ist. Eine einfache API und Management Mechanismen erleichtern den Software-Entwicklungsprozess für den Anwender der Middleware.

Das Projekt INTERMON entwickelte eine skalierbare domänenübergreifende Quality-of-Service Architektur mit einer integrierten Erkennung, Überwachung, Modellierung und Simulation der gegebenen Topologie. Zusätzlich wurde ein visuelles Data Mining entwickelt, das im Zusammenspiel mit eigens hierfür geschaffenen Werkzeugen eine Verwaltung aller interagierenden Komponenten ermöglicht. Die geschieht auf Grundlage einer Datenbank, in der richtlinienbasiert und autonom verschiedene Informationen verarbeitet werden können. Hierbei handelt es sich um zeitabhängige, domänenübergreifende Performanzdaten, Verkehrsinformationen und anwendungsbasierte Quality-of-Service und Ereignisdaten.

Nationale Projekte

GALILEO4FireBrigades entwickelt ein mobiles System zur Lokalisierung und Überwachung des Gesundheitszustandes von Einsatzkräften der Feuerwehr auf Grundlage von GALILEO Diensten zur Erhöhung der Sicherheit. Auf Grundlage zukünftiger GALILEO Dienste werden Clients für den Feuerwehreinsatz entwickelt und prototypisch realisiert. Diese bestehen aus Sensoren zur Bestimmung der physiologischen Parameter und Umgebungsbedingungen der Einsatzkräfte. Zudem sind die Clients in der Lage, Positionsinformationen und gemessene Sensorparameter zu übermitteln, Notsignale zu senden und standortbezogene Warnmeldungen zu empfangen.

Im Rahmen von MobileEmerGIS wurde ein Gruppen- kommunikationssystem für den Katastrophenschutz untersucht. Dies wurde in Kooperation mit der PRO DV Software AG und der Feuerwehr Dortmund durchgeführt. Gefördert wurde das Projekt im Rahmen des Zukunftswettbewerbs Ruhrgebiet. Das CNI hat dabei insbesondere folgende Beiträge geleistet: Erstellung eines Zuverlässiges Vernetzungskonzepts für Notfallinformationssysteme, Konzeption und Realisierung einer Multimediale Lagebildverteilung in Gruppen und Konzeption eines virtuellen Einsatztagebuchs. Als Middleware wurde das CNI eigene PTX-Gruppenkommunikationssystem für den Katastrophenschutz eingesetzt. Dabei ist auch ein Java-Client für Mobiltelefone erforscht worden.

Der Lehrstuhl für Kommunikationsnetze (Communication Networks Institute CNI) der Technischen Universität Dortmund stellt auf der CeBIT 2008 innovative Konzepte für Notfallinformationssysteme vor. Neben neuen Kommunikationssystemen für den Katastrophenschutz und den Rettungsdienst werden u.a. Methoden zur Nutzung des Notfallkanals des europäischen Galileo Satellitennavigationssystems gezeigt. Darüber hinaus werden innovative Konzepte zu Next Generation Networks (NGN) und ZigBee präsentiert.

Beiträge zur Normung

IETF has proposed Fast Mobile IPv6 (FMIPv6) protocol, a seamless handover protocol, that reduces packet loss during the handover process by tunneling packets from the MN's previous IP subnet to the new IP subnet where they will get buffered. These buffered packets will get forwarded to the MN once it becomes IP capable in the new subnet. Although packet tunneling and buffering is an effective strategy to reduce packet loss during the handover process but it will not only incur a high tunneling load on the link between the previous and new subnets, especially for CBR traffic, but will also account towards increased processing load in the access routers due to successive tunneling and de-tunneling of packets. This tunneling load is also dependent on the timing of the FMIPv6 handover decision which in turn is directly dependent on the location and speed of the MN.
In order to remedy the above mentioned performance limitations, a mechanism called Proactive Bindings for FMIPv6 (PB-FMIPv6) has been proposed that not only reduces the tunneling load during the handover process but it also decouples the handover decision from the location and/or speed of the MN. An Internet Draft has been submitted to the IETF with the operational and functional details of this new mechanism.

Direkte Industriekooperationen

Wissenschaftliche Leistungsbewertung eines CAN-basierten Steuerungsnetzes

 
Forschungsauftrag eines Industriepartners (Flugzeugindustrie)

 

Entwicklung, prototypische Umsetzung und wiss. Bewertung eines innovativen Mobilfunkdienstes

 
Forschungsauftrag eines Industriepartners (Kommunikationsinfrastrukturhersteller)

 

Entwicklung und wiss. Bewertung einer Hochleistungskommunikationschnittstelle für ein Netzgerät mit Arbritärfunktion

 
Forschungsauftrag eines Industriepartners (Zulieferer der Automobilindustrie)