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DA Amine Bettaieb 2010 PDF Drucken E-Mail

Vortrag Diplomarbeit

Leistungsbewertung von koexistierenden WLAN Netzen mit Prioritäts- und Zuverlässigkeitsanforderungen

Die aktuelle Entwicklung im Bereich der Notfallkommunikation führt dazu, dass der „vernetzte Retter“ zu jeder Zeit und an jedem Ort mit der Einsatzzentrale in Kontakt steht. Dabei geht dieser Kontakt weit über die Möglichkeiten des analogen Sprechfunks hinaus. Sind die Einsatzkräfte mit Helmkameras ausgestattet, so kann beispielsweise der Einsatzleiter zu jeder Zeit sehen, in welche Gefahren sich seine Löschtrupps begeben. Andererseits können digitale Karten auf PDAs oder Mobiltelefone kopiert werden um den Einsatzkräften den sicheren Weg zu ihrem nächsten Ziel zu weisen. Um diese Dienste nutzen zu können, muss vor Ort ein Kommunikationsnetz zur Verfügung stehen, welche die erforderliche Datenrate bietet. Rettungskräfte müssen sich auf das eingesetzte Kommunikationsnetz verlassen können. Falls dieses Kommunikationsnetz auf Basis des IEEE 802.11 Standards aufgebaut werden soll, so muss die Zuverlässigkeit in Konkurrenzsituationen untersucht werden. Darüber hinaus müssen für das Netz spezielle Quality of Service (QoS) Parameter eingehalten werden. Aufgrund der Nutzung des lizenzfreien ISM-Frequenzbandes (2,4 GHz und 5 GHz) kann es zwischen einem WLAN Netz für einen Rettungseinsatzes und anderen, vor Ort empfangbaren, Netzen zu Konkurrenzsituationen kommen. Häufig sind in dicht besiedelten Gebieten viele WLAN Netze aktiv. Im Rahmen dieser Arbeit soll das standardisierte IEEE 802.11 Protokoll so optimiert werden, dass es sich gegenüber anderen auf 802.11 basierenden WLANs durchsetzt. Die Optimierung soll sich dabei auf die Modifikation von Wartezeiten im Protokoll beschränken. Der durch IEEE 802.11e eingeführte „Enhanced Distributed Channel Access“ (EDCA) gibt dabei den Rahmen vor. Die Optimierung wird mittels OMNeT++ validiert und anschließend analytisch Modelliert. Anhand des analytischen Modells soll eine Leistungsbewertung durchgeführt werden.