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TU Dortmund tritt der OAI Software Alliance bei

Initiiert durch den Lehrstuhl für Kommunikationsnetze tritt die TU Dortmund der OpenAirInterface Software Alliance (OSA) bei. Die OSA ist ein Konsortium aus Forschungseinrichtungen und Industriepartnern, das die Open Source Weiterentwicklung von LTE Netzkomponenten in Richtung eines 5G Mobilfunk-Stacks vorantreibt. Der Lehrstuhl für Kommunikationsnetze beteiligt sich aktiv an den Entwicklungsarbeiten dieses Projektes.

OpenAirInterface_Logo

Die Open Source Softwaresammlung um das OpenAirInterface umfasst unter anderem Implementierungen von LTE Kernnetz, Basisstation und Endgerät und ermöglicht damit den Aufbau und Betrieb eines eigenenständigen LTE Mobilfunknetzes. Das Projekt wurde ursprünglich vom französischen Forschungsinstitut EURECOM initiiert und wird nun unter Leitung der OpenAirInterface Software Alliance und der Unterstützung zahlreicher Projektpartner aus Industrie und Forschung fortgeführt.

Die modulare Projektstruktur gestattet die Interoperabilität mit bestehenden LTE Netzkomponenten, wie z.B. herkömmlichen Smartphones oder Basisstationen. Der Zugriff auf den Quelltext erlaubt eine Integration neuer Verfahren, die beispielsweise die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Mobilfunknetzes hinsichtlich neu aufkommender Anforderungen aus den Bereichen Connected-Car, Internet-of-Things und Industrie 4.0 optimieren. Diese Verfahren können dadurch im Feldversuch erprobt und bewertet werden und untermauern dadurch auch reine Simulationsergebnisse, die typischerweise nur einen Teil der realen Welt abbilden. Durch die Veröffentlichung dieser Erkenntnisse beteiligt sich der Lehrstuhl für Kommunikationsnetze aktiv an der Gestaltung des zukünftigen Mobilfunkstandards der fünften Generation (5G).

Eine erste Arbeit in diesem Kontext ist die Veröffentlichung  "Client-Based Control Channel Analysis for Connectivity Estimation in LTE Networks" von R. Falkenberg, C. Ide und C. Wietfeld, die auf der VTC2016-Fall in Montreal vorgestellt wird.



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