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Dissertation zur ressourcen-effizienten Kommunikation in verteilten Energiesystemen erfolgreich abgeschlossen

Am 26. Juni 2017 konnte Herrn Stefan Feuerhahn nach bestandener Doktorprüfung herzlich gratuliert werden.

Für die Automatisierung des Energiesystems wurde mit der IEC 61850 Spezifikation ein Kommunikationsstandard definiert, der ein mächtiges Datenmodell wie auch unterschiedliche Dienste für die Überwachung und die Steuerung der Komponenten eines Energiesystems zur Verfügung stellt. Während der ursprüngliche Fokus auf der Automatisierung des Hochspannungs- bzw. Mittelspannungsnetzes und der zugehörigen Unterstationen lag, wird der IEC 61850 Standard seit einigen Jahren auch als Option für die Steuerung von dezentralen, verteilten Energieressourcen (z.B. Photovoltaik) betrachtet. Herr Feuerhahn widmet sich in seiner Dissertationsschrift der Fragestellung, ob der Standard hierfür geeignet ist und welche Alternativen (z.B. OPC UA) sich möglicherweise anbieten. Durch seine Tätigkeit in einem Fraunhofer Institut ISE in Freiburg hat Herr Feuerhahn in praxisnahen Forschungsprojekten die Motivation für die Untersuchung dieser Fragestellung erhalten. Vor dem Hintergrund der sehr langen Investitionszyklen kommt der Auswahl des „richtigen“ Protokolls eine große Bedeutung zu, da hierdurch auf Jahre hinaus eine bestimmte Systemlandschaft festgelegt wird. Herr Feuerhahn leistet mit seiner Analyse daher einen wertvollen Beitrag für die vor dem Hintergrund von alternativen Ansätzen kontrovers geführte Diskussion im Forschungsfeld der Smart Grids.

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Das Foto zeigt Herrn Feuerhahn mit Doktorhut (2 v.r.), sowie von links nach rechts Prof. Rehtanz (Vors. der Prüfungskommission), Prof. Götze (3. Prüfer), Prof. Wietfeld (Erstgutachter) und Prof. Lehnhoff (Zweitgutachter, Uni Oldenburg).