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Erfolgreicher Einsatz unbemannter Flugsysteme zur Unterstützung von Seenotrettungseinsätzen

Bei der Suche und Rettung von Schiffbrüchigen zählt jede Minute. Die sprechfunkbasierte Notmeldung ist oftmals ungenau und beinhaltet nicht alle notwendigen Informationen für einen effizienten Rettungseinsatz vor Ort. Genau hier setzt das Forschungsprojekt "LARUS - Lageunterstützung bei Seenoteinsätzen durch unbemannte Luftfahrtsysteme" an. Mithilfe einer Mehrsensor-Plattform in Form eines autonomen Flugsystems soll die Auffindung und Rettung der Verunglückten in Zukunft schneller und effizienter geschehen. Eindrucksvoll wurde dies auf einem Flugplatz in Rotenburg (Wümme) vor einem interessierten und gleichermaßen beeindruckten Publikum präsentiert. Die rund 30 Gäste konnten dabei das Flugsystem in Aktion erleben und bekamen anschließend die Innovationen des Projekts anhand anschaulicher Demonstrator-Aufbauten des Konsortiums vorgestellt und im Detail erklärt.

LARUS Early Demonstrator

Die Kern-Innovationen der automatisierten Suche, der visuellen Information zur Lage vor Ort sowie der telemedizinischen Unterstützung schaffen hierbei einen enormen Mehrwert im täglichen Rettungseinsatz. Der Lehrstuhl für Kommunikationsnetze der TU Dortmund stellt als Koordinator des Projekts mit Prof. Wietfeld den Sprecher des Konsortiums mit sechs Partnern. LARUS wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Im Rahmen des Projekts ist der Lehrstuhl für Kommunikationsnetze für die Erforschung der hochzuverlässigen Kommunikation zwischen Vermissten, dem Fluggerät und einem mobilen Kontrollzentrum verantwortlich. Darüber hinaus wird eine funkbasierte Lösung zur Lokalisierung der Verunglückten entworfen.

Weitere Informationen zu dem Projekt:

LARUS Projekt